CBD-Öl kann vieles – aber nur in der richtigen Dosis. Zu wenig bringt nichts, zu viel ist unnötig. Wir haben einen Rechner entwickelt, der dir auf Basis deines Körpergewichts, deiner Beschwerden und der Ölstärke zeigt, wie viele Tropfen du brauchst. Klar, individuell und ohne Rätselraten. In diesem Artikel erklären wir, wie du ihn nutzt, worauf es bei der Dosierung ankommt – und wann du lieber ärztlichen Rat einholen solltest.
Warum CBD-Dosierung so individuell ist
Die richtige Menge CBD lässt sich nicht pauschal festlegen. Was bei einer Person wirkt, kann bei einer anderen zu wenig oder zu viel sein. Das liegt an mehreren Faktoren, die zusammenspielen – und die wir bei der Berechnung berücksichtigen.
Körpergewicht und Stoffwechsel
Dein Körpergewicht beeinflusst, wie viel CBD du benötigst. Eine Person mit 60 kg braucht in der Regel weniger als jemand mit 90 kg – ähnlich wie bei anderen pflanzlichen Wirkstoffen. Dazu kommt dein individueller Stoffwechsel: Manche Menschen verstoffwechseln CBD schneller, andere langsamer. Das Endocannabinoid-System, über das CBD wirkt, ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Deshalb ist eine auf dich abgestimmte Dosierung der erste Schritt.
Art und Stärke der Beschwerden
Ob du CBD für leichte Anspannung, moderate Beschwerden oder stärkere chronische Themen nutzt, macht einen großen Unterschied. Bei leichten Beschwerden reichen oft niedrige Dosen, während bei intensiveren Themen mehr CBD nötig sein kann. Unser Rechner unterscheidet zwischen drei Stufen – leicht, mittel und stark – und passt die Empfehlung entsprechend an. So bekommst du eine Orientierung, die zu deiner Situation passt.
Konzentration des CBD-Öls
Ein 5%iges CBD-Öl enthält pro Tropfen deutlich weniger CBD als ein 20%iges. Je höher die Konzentration, desto weniger Tropfen brauchst du für die gleiche Wirkung. Das ist praktisch, wenn du höhere Dosen nehmen möchtest, ohne viele Tropfen zählen zu müssen. Unser Rechner berücksichtigt die Ölstärke automatisch und zeigt dir, wie viele Tropfen bei deiner gewählten Konzentration sinnvoll sind.
So nutzt du den Hanfify CBD-Rechner
Unser Dosierungsrechner führt dich in drei einfachen Schritten zu deiner persönlichen Empfehlung. Du gibst ein paar Eckdaten ein – und erhältst sofort eine klare Orientierung, mit der du starten kannst.
Schritt 1: Körpergewicht und Symptomstärke eingeben
Ziehe den Schieberegler auf dein aktuelles Körpergewicht – zwischen 45 und 180 kg. Danach wählst du aus, wie stark deine Beschwerden sind: leicht für allgemeines Wohlbefinden oder leichte Anspannung, mittel für moderate Themen, stark für intensivere oder chronische Beschwerden. Diese beiden Angaben bilden die Grundlage für deine individuelle Berechnung.
Schritt 2: CBD-Öl Stärke wählen
Wähle die Konzentration deines CBD-Öls aus – von 5% bis 30%. Je höher die Prozentzahl, desto mehr CBD steckt in jedem Tropfen. Falls du noch kein Öl hast, kannst du verschiedene Stärken durchspielen und sehen, wie sich die Tropfenanzahl verändert. Optional kannst du angeben, ob du regelmäßig Medikamente einnimmst – dann erhältst du einen wichtigen Hinweis zu möglichen Wechselwirkungen.
Schritt 3: Ergebnis verstehen und anpassen
Nach dem Klick auf „Berechnen"" siehst du deine persönliche Empfehlung: Anzahl der Tropfen pro Anwendung, empfohlene Einnahmehäufigkeit (z. B. 2–3x täglich), CBD-Menge pro Tropfen und pro Anwendung sowie die geschätzte Tagesdosis in mg. Diese Werte sind eine Orientierung auf Basis von Erfahrungswerten – kein starres Schema. Du kannst die Dosis nach ein paar Tagen anpassen, je nachdem, wie dein Körper reagiert.
Von der Empfehlung zur Praxis: Einnahme richtig gestalten
Die Zahl auf dem Bildschirm ist der Anfang – nicht das Ende. Wie du CBD in deinen Alltag integrierst, macht den Unterschied. Mit ein paar einfachen Prinzipien findest du schnell heraus, was für dich funktioniert.
Niedrig starten, langsam steigern
Auch wenn der Rechner eine Dosis vorschlägt, empfehlen wir: Starte lieber etwas niedriger und taste dich heran. Nimm die empfohlene Menge für ein paar Tage und beobachte, wie du dich fühlst. Wenn die Wirkung ausbleibt, kannst du schrittweise erhöhen – zum Beispiel um 2–3 Tropfen alle paar Tage. So findest du deine persönliche Wohlfühldosis, ohne über das Ziel hinauszuschießen.
Tageszeit und Einnahmerhythmus
Manche nehmen CBD morgens für einen ruhigen Start, andere abends zur Entspannung. Beides ist möglich – es kommt darauf an, wofür du es nutzt. Bei chronischen Themen kann eine Aufteilung über den Tag (z. B. morgens, mittags, abends) sinnvoll sein, um einen gleichmäßigen Spiegel zu halten. Nimm die Tropfen am besten sublingual – unter die Zunge – und lass sie etwa 60 Sekunden dort, bevor du schluckst. So kann das CBD über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.
Wirkung beobachten und dokumentieren
CBD wirkt nicht immer sofort spürbar – manchmal zeigt sich die Veränderung erst nach ein paar Tagen. Es kann helfen, kurz zu notieren: Wie viele Tropfen hast du genommen? Wann? Wie hast du dich gefühlt? Das muss kein Tagebuch sein – ein paar Stichworte im Handy reichen. So erkennst du Muster und kannst die Dosis gezielt anpassen, falls nötig.
Wann du ärztlichen Rat einholen solltest
Auch der beste Rechner ersetzt kein ärztliches Gespräch. Es gibt Situationen, in denen du vor der Einnahme von CBD mit einem Arzt sprechen solltest – zu deiner eigenen Sicherheit.
Wechselwirkungen mit Medikamenten
CBD wird über das gleiche Enzymsystem in der Leber abgebaut wie viele Medikamente – vor allem über das Cytochrom P450. Das kann dazu führen, dass andere Wirkstoffe langsamer oder schneller abgebaut werden. Besonders bei Blutverdünnern, Antidepressiva, Antiepileptika oder Immunsuppressiva ist Vorsicht geboten. Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, kläre die Einnahme von CBD vorher mit deinem Arzt ab.
Chronische Erkrankungen und Schwangerschaft
Bei chronischen Erkrankungen – etwa Leber- oder Nierenproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Autoimmunthemen – solltest du CBD nicht auf eigene Faust ausprobieren. Gleiches gilt in der Schwangerschaft und Stillzeit: Hier fehlen ausreichende Studien, um die Sicherheit zu beurteilen. In diesen Fällen ist eine ärztliche Begleitung wichtig.
Grenzen der Selbstanwendung
CBD ist kein Medikament – und kann auch keines ersetzen. Es kann unterstützen, ausgleichen, begleiten – aber bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden gehört die Diagnose und Behandlung in professionelle Hände. Unser Rechner gibt dir eine Orientierung für den Einstieg, aber er kennt deine Vorgeschichte nicht. Wenn du unsicher bist, ob CBD für dich geeignet ist, sprich mit einem Arzt oder einer Ärztin, die sich mit Cannabinoiden auskennt.