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Diese Beschwerden können mit Cannabis therapiert werden

Cannabis wird seit Jahrhunderten für seine medizinischen Eigenschaften geschätzt und findet auch heute in der modernen Medizin Anwendung. Immer mehr Studien und Erfahrungsberichte zeigen, dass bestimmte Beschwerden und Symptome erfolgreich mit Cannabis therapiert werden können. In diesem Kontext bietet sich ein Blick auf die spezifischen Symptome an, bei denen Cannabis als therapeutisches Mittel Einsatz finden kann.

Schlafstörungen

Wirken bisherige Behandlungsversuche auch mit Medikamenten nicht oder führen zu starken Nebenwirkungen, kann die Cannabinoid-Therapie eine sinnvolle Ergänzung sein. Medizinisches Cannabis kann nicht nur für ein schnelleres Einschlafen sorgen, sondern kann ebenso ein längeres Durchschlafen ermöglichen. Außerdem kann es ebenso tagsüber den Stress reduzieren und beruhigend wirken. Da Schlafstörungen häufig als Begleitsymptom einer Haupterkrankung wie z.B. chronischen Schmerzsyndromen auftreten, kommt es unter einer Cannabinoid-Therapie häufig zu einer starken Linderung beider Krankheitsbilder.

Chronische Schmerzen

Die Cannabinoid-Therapie gilt als sinnvolle Ergänzung oder Alternative zur klassischen Medikation chronischer Schmerzen, wenn diese keine ausreichende Wirkung gezeigt hat oder mit starken Nebenwirkungen einherging. Großer Vorteil des medizinischen Cannabis sind die oft geringen Nebenwirkungen und die meist schnelle Wirksamkeit, die bei chronischen Schmerzen eine rasche Linderung verschaffen kann.

Migräne

Migräne ist leider nicht heilbar. Die Häufigkeit und Intensität der Migräneattacken lässt sich aber reduzieren. Damit es gar nicht erst zu einer Migräneattacke kommt, empfiehlt sich gesunde Ernährung, regelmäßiger Ausdauersport und die Vermeidung von Stress. Letzteres kann erreicht werden durch eine Verhaltenstherapie, bei der negative Gedankenmuster abgebaut werden oder durch Entspannungstechniken wie Meditation.

Depressionen

Medizinisches Cannabis kann für die Behandlung von chronischen, therapieresistenten Depressionen angewendet werden und deine Emotionen in einer depressiven Episode stabilisieren. Anders als Antidepressiva ist eine Cannabinoid-Therapie häufig mit nur geringen Nebenwirkungen verbunden und wird oft ergänzend zur Psychotherapie eingesetzt oder wenn Antidepressiva ihre Wirkung verfehlen bzw. den/die Patient:innen zu sehr belasten.

ADHS

ADHS – oder auch Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung – bezeichnet eine Verhaltensstörung, die bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auftreten kann. Auch wenn ADHS lange Zeit als typische Kinderkrankheit bekannt war: Unter Erwachsenen ist die Störung verbreitet und beeinträchtigt Betroffene oft in ihrer Lebensgestaltung. Je nach Alter und Charakter des/r ADHS-Patient:innen können die Symptome verschieden stark ausgeprägt sein – eine Last stellen sie in jedem Fall dar. Zu den drei typischen Symptomen gehören Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Impulsivität.

Andere Beschwerden
  • Schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparats:
    Die Cannabinoide THC und CBD aus medizinischem Cannabis können für einen festen und erholsamen Schlaf sorgen.
  • Symptome psychiatrischer Erkrankungen
    z.B. AD(H)S, Angststörung, Anpassungsstörung, Depression, posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Schlafstörung, Tic-Störung, Tourette-Syndrom
  • Symptome neurologischer Erkrankungen
    z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz, Polyneuropathie (z.B. diabetische), Tinnitus, Multiple Sklerose, Epilepsie/Krampfanfälle
  • Schmerzhafte Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
    z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Reizdarmsyndrom, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • Schmerzhafte Hauterkrankungen
    z.B. Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), Akne Inversa
  • Symptome einer Krebserkrankung und/oder damit verbundenen Therapieverfahren
    z.B. bei Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs